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04.08.2019

Vorstandswahlen in zwei ZVEI-Fachverbänden

Die ZVEI-Fachverbände „Sicherheit“ sowie „Kabel und isolierte Drähte“ haben ihre Vorstände neu gewählt.

Dirk Dingfelder (D+H Mechatronic) ist neuer Vorsitzender des Vorstands im ZVEI-Fachverband Sicherheit. Er folgt auf Uwe Bartmann (Siemens), der viele Jahre den Vorsitz innehatte und nicht mehr kandidierte.

Auf der Mitgliederversammlung wurden außerdem Thomas Quante (Bosch Sicherheitssysteme) und Alexander Yeomans (Siemens) als Stellvertreter gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Sebastian Festag (Hekatron), Wolfgang Pein (TOA Electronics Europe) und Frank Wienböker (Kingspan Light + Air STG-Beikirch).

Der Vorstand wird sich auf die strategische Ausrichtung des Fachverbands konzentrieren. „Der deutschen Sicherheitstechnik-Branche stehen spannende Jahre bevor. Vernetzung und Digitalisierung sind zugleich Herausforderung und Chance“, so Dingfelder. „Damit der Markt für Sicherheitstechnik auch weiterhin stabil wachsen kann, muss das Thema Cybersicherheit der eingesetzten Produkte, Systeme und Dienstleistungen in den Wertschöpfungsnetzwerken stärker in den Fokus gerückt werden. Smart Home und Smart Building werden Realität. Hier ist Cybersicherheit neben Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit von zentraler Bedeutung. Die Nutzer müssen sich darauf verlassen können, dass digitale Technologien sicher und vertrauenswürdig sind. Nur so können neue Dienste und Geschäftsmodelle entstehen, die sich am Markt behaupten.“

Frederick Persson als Vorsitzender bestätigt

Der Vorstand des ZVEI-Fachverbands Kabel und isolierte Drähte hat Frederick Persson (Prysmian) bei der Mitgliederversammlung als Vorsitzender bestätigt. Ernst-Michael Hasse (Schwering & Hasse) wurde erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Persson, der das Amt seit November 2018 innehat, sieht gleichermaßen große Chancen und Risiken für die deutsche Kabelindustrie: „Wir ermöglichen mit unseren innovativen und hochwertigen Produkten nicht nur die Energie- und Mobilitätswende, sondern bilden auch das Rückgrat für Digitalisierung und KI-Infrastruktur.“ Den Wirtschaftsstandort Deutschland sieht er dabei vor großen Herausforderungen: „Wir dürfen uns nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern müssen dringend in die Infrastruktur investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Die Kabelindustrie in Deutschland erzielte 2018 einen Umsatz von 7,53 Milliarden Euro – ein Plus von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit derzeit etwa 19.500 Mitarbeitern produzieren die Hersteller gut 8000 Kabel- und Leitungsbauarten für die Übertragung elektrischer Energie und Kommunikation sowie eine breite Palette von Produkten im Bereich der Lackdrähte und der Kabelverbindungstechnik.

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